Stockerau steht im Finale der Herren-Bundesliga
NÖTTV-Vertreter Panaceo Stockerau konnte die 2:4-Niederlage aus dem Hinspiel dank eines 4:1-Erfolges in Kennelbach sensationell drehen. Dabei waren die Vorarlberger mit 1:0 in Führung gegangen. Wiener Neustadt scheitert trotz eines 3:3-Remis aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses an Wels. So kommt es am 26. Mai in Wr. Neustadt zur Endspiel-Neuauflage zwischen Wels und Vizemeister Stockerau.
Stockerau stürmt mit 4:1-Erfolg ins Endspiel
Die Sensation blieb aus: Stockerau kämpfte sich in Kennelbach nach einer 2:4-Hinspiel-Niederlage durch einen 4:1-Erfolg, wie im Vorjahr ins Endspiel. Dabei ging der Außenseiter in der mit 200 Fans ausverkauften Halle dank des 6:2-Decider-Sieges von Tomas Martinko gegen Mykhailo Lovha in Führung. Aber dann spielte Youssef Ahmedaziz auf, fertigte Simon Pfeffer mit 3:0 ab, gewann das vorentscheidende Doppel mit Khalid Assar gegen Michal Benes/Tomas Martinko mit 6:3 im Tie-Break und das abschließende Match gegen Martinko mit 3:1. Den vierten Zähler holte Assar, der sich gegen Michal Benes mit 3:1 für die 2:3-Hinspiel-Niederlage revanchierte. Negativer Höhepunkt: Stockerau-Coach Tarek Al-Samhoury sah von den Vorarlberger Referees die rote Karte und wurde auf der Tribüne rassistisch beleidigt.
Wels eliminiert Wr. Neustadt dank des besseren Satzverhältnisses
Wr. Neustadt legte dank der Siege von Andrej Istrate (3:2 gegen Zhao Zhaoyan) und Piotr Cyrnek (3:0 gegen Maciej Kolodziejczyk) perfekt los, aber dann gelang Wetzel mit 3:0-Erfolgen gegen Navid Shams und im Doppel mit Maciej gegen Navid Shams/Piotr Cyrnek der Ausgleich zum 2:2. Das abschließende 3:1 von Piotr Cyrnek gegen Zhao Zhaoyan zum 3:3-Endstand war nur noch Makulatur. „Wels war das bessere Team. Wir haben keine Nummer drei und auch kein gutes Doppel“, bilanzierte Trainer Martin Doppler, der nach neun Jahren drei Meistertiteln und drei Cupsiegen sowie internationalen Erfolgen Wr. Neustadt verlässt.
Text: Miguel Daxner/ÖTTV
1. Herren-Bundesliga, Halbfinale
Rückspiele am Montag:
Raiffeisen Kennelbach – Panaceo Stockerau 1:4 (Hinspiel 4:2)
Tomas Martinko - Mykhailo Lovha 3:2 (Decider 6:2)
Simon Pfeffer - Youssef Ahmedaziz 0:3
Michal Benes - Khalid Assar 1:3
Michal Benes/Tomas Martinko - Khalid Assar/Youssef Ahmedaziz 2:3 (Decider 3:6)
Tomas Martinko - Youssef Ahmedaziz 1:3
SolexConsult Wr. Neustadt – Felbermayr Wels 3:3 (10:12 in Sätzen) (Hinspiel 3:3/11:14 in Sätzen)
Andrej Istrate - Zhao Zhaoyan 3:2 (Decider 6:4)
Piotr Cyrnek - Maciej Kolodziejczyk 3:0
Navid Shams - Felix Wetzel 0:3
Navid Shams/Piotr Cyrnek - Felix Wetzel/Maciej Kolodziejczyk 0:3
Andrej Istrate - Maciej Kolodziejczyk 1:3
Piotr Cyrnek - Zhao Zhaoyan 3:1
Hinspiele am Samstag:
Panaceo Stockerau – Raiffeisen Kennelbach 2:4
Youssef Ahmedaziz – Simon Pfeffer 3:1
Mykhailo Lovha – Tomas Martinko 2:3 (Decider 4:6)
Khalid Assar – Michal Benes 2:3 (Decider 3:6)
Khalid Assar/Youssef Ahmedaziz – Michal Benes/Tomas Martinko 0:3
Youssef Ahmedaziz – Tomas Martinko 3:0
Mykhailo Lovha – Simon Pfeffer 0:3
Felbermayr Wels – SolexConsult Wr. Neustadt 3:3 (14:11 in Sätzen)
Maciej Kolodziejczyk – Andrej Istrate 3:0
Zhao Zhaoyan – Piotr Cyrnek 2:3 (Decider 5:6)
Felix Wetzel – Peter Hribar 3:2 (Decider 6:3)
Felix Wetzel/Maciej Kolodziejczyk – Peter Hribar/Andrej Istrate 3:0
Maciej Kolodziejczyk – Piotr Cyrnek 1:3
Zhao Zhaoyan – Andrej Istrate 2:3 (Decider 3:6)
Finale am 26. Mai in Wr. Neustadt


