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Schulsport  

Ihr seid alle Gewinner!

Nach 87 Partien, 613 gespielten Sätzen und 10.421 errungenen Punkten gingen die Schul Olympics Tischtennis am Donnerstag, 26. März zu Ende. In der Wiener Stadthalle wurde an den letzten drei Tagen Nachwuchssport auf höchster Stufe geboten. Die 30 Teams lieferten einander teils packende Duelle und haben beste Werbung für den Sport gemacht.

Erstellt von Rastislav Pomsahar | |   Schulsport
Darum wurde in den letzten drei Tagen gekämpft.

Wo in wenigen Wochen der Eurovision Song Contest für Furore sorgen wird, hat der heimische Tischtennisnachwuchs ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Die Bundesschulmeisterschaften, die alle zwei Jahre als Schul Olympics Tischtennis ausgetragen werden, gastierten in der Bundeshauptstadt. 30 Teams aus allen neun Bundesländern kämpfen beherzt um den höchsten Titel im Schulsport.

Über die jeweiligen Landesmeisterschaften qualifiziert, wurde mit vollem Einsatz um die Krone gekämpft. Auf dem Programm standen drei Bewerbe: Mixed mit Vereinsspieler*innen (A), männlich, ohne Vereinsspieler (B) sowie weiblich, ohne Vereinsspielerinnen (C).

Mit dem BRG Oberpullendorf (Bewerb C) war auch ein Titelverteidiger von 2024 am Start. Durch die SMS Mödling (A), die MS St. Leonhard bei Freistadt (B) sowie das De La Salle Gymnasium (C) waren weitere Medaillengewinner der vorigen Ausgabe am Start. Diese Teams wollten es natürlich besser machen und am obersten Treppchen landen.

DOMINANTE TEAMS

Vom ersten Aufschlag an entwickelten sich zahlreiche enge und spannende Partien. Ein Großteil von ihnen wurde erst im entscheidenden neunten und letzten Spiel entschieden.

Herausragend agierten die Teams der SMS Mödling, der MS Kuchl (A), der MS St. Leonhard, die SMS III Tulln (B) sowie die MS Anger und das Stiftsgymnasium Seitenstetten (C) in der Vorrunde. Sie gewannen alle Spiele und zogen ohne Punkteverlust in die Zwischenrunde ein. Die niederösterreichischen Vertreterinnen und Vertreter schafften das sogar ohne Satzverlust. Damit untermauerten sie eindrucksvoll ihre Favoritenrollen.

In der Zwischenrunde wurden – bis auf wenige Ausnahmen – die meisten Duelle erst im Entscheidungsspiel gewonnen. Sechs Mal lautete der Endstand 5:4. Weitere vier Mal kam das siegreiche Team mit 5:3 weiter. Nicht so bei Mödling (5:0) und Seitenstetten, die beim 5:1 gegen De La Salle Strebersdorf das erste Mal einen Satz abgeben mussten.

AND THE WINNER IS…

Am heutigen Donnerstag stand für jedes Team – bedingt durch die öffentliche Heimreise der Schulen – nur noch eine Partie am Spielplan.

Die MS Kuchl mag das Finale des Bewerbs A zwar verloren haben, darf sich jedoch auf die Fahnen heften, als einziges Team gegen die siegreichen Burschen der SMS Mödling einen Satz gewonnen zu haben. Der Sweep entglitt den Niederösterreichern erst im allerletzten Spiel, das sicher mit 5:1 gewonnen wurde. Da man nunmehr Schul Olympics Champion 2026 ist, wird das wohl für wenig Kopfzerbrechen sorgen? Nach der Silbermedaille im Jahr 2024 haben die Mödlinger nun Gold nachgelegt.

Der Sieg im Bewerb B ging nach Tirol. Die SMS Kitzbühel, deren Fans via Livestream dabei waren, hatte das bessere Ende gegen die SMS III Tulln für sich. Und das, obwohl rund 50 Fans zum Anfeuern angereist waren. Die entscheidende Partie ging mit 5:3 verloren, womit sich das siegreiche Team gegen die Niederlage in der Vorrunde mehr als revanchierte. Da beide Schulen weder 2024 noch 2022 am Start waren, ein toller Erfolg für die Nachwuchsarbeit in den Bildungseinrichtungen.

„Natürlich sind wir angetreten, um unseren Titel zu verteidigen“, war Coach Lena Palatin am ersten Tag optimistisch. Die Bundesligaspielerin und Lehrerin am BRG Oberpullendorf trainiert seit drei Jahren mit den Jugendlichen und stand mit ihnen auch in diesem Jahr im Finale. „Besonders toll finde ich den Ehrgeiz der Mädels. Es ist eine richtige Freude, mit ihnen zu arbeiten“, erklärt die Burgenländerin. „In den letzten Wochen vor den Schul Olympics haben wir auch mehrfach im Verein trainiert. Dass das Team seit 2024 unverändert blieb, hat natürlich geholfen, Qualität in die Truppe zu bringen“, so die Pädagogin weiter. Der Erfolg gibt ihr Recht. Die einzigen beiden Niederlagen im Turnierverlauf setzte es gegen das Stiftsgymnasium Seitenstetten. Sowohl in der Vorrunde als auch im Finale fanden die Mädchen kein probates Mittel gegen die Mostviertlerinnen, die somit ungeschlagen den Titel im Bewerb C holten.

 

ENDERGEBNIS

Bewerb A

SMS Mödling

MS Kuchl

TSMS Pettenbach

BRG Peraustraße

De La Salle Strebersdorf

BRG Wörgl

SMS Nenzing

BRG Oberpullendorf

BRG Seebacher Graz

BRG Pichlmayergasse

Bewerb B

SMS Kitzbühel

SMS Tulln

St. Leonhard b. Freistadt

SMS Weiz

BRG Pichlmayergasse

BZ Bad Eisenkappel

De La Salle Strebersdorf

MS Mattsee

SMS Satteins

BRG Oberpullendorf

Bewerb C

ÖSTG Seitenstetten

BRG Oberpullendorf

MS Anger

De La Salle Strebersdorf

St. Leonhard b. Freistadt

MS Annaberg

MS Kleine Sperlgasse

SMS Kitzbühel

BRG/BORG Klagenfurt

SMS Satteins

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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